Archiv für die 'Roger On Tour' Kategorie

Der TOPF blogt nen Spot

Lange war es still um uns. Jetzt sind wir aber schon wieder mittendrinnnnnnn. Studio, Studio und manchmal geht es auch ab in`s Studio. Dazwischen werden alle Bühnen gerockt die nicht bei 3 auf den Bäumen sind. Im Herbst gibt`s die grosse Freestyle Tour und dazwischen wird noch eben so ein Video gedreht.
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>Hier geht`s zum VIDEO!!
Haltet die Augen und die Ohren offen, der TOPF kommt! Gruss Roger

Back again and freezing

Nach grossem Abschiednehmen ging es nach unserer 3 wöchigen Tour wieder zurück nach Minga. Der Flug ging über Nacht mit umsteigen in Paris und alles lief wieder glatt. Wir wussten ja dass hier Winter ist, haben aber dennoch den Bezug zum Winterklima ein wenig verloren. Gestern noch schnell in den Pool gesprungen, Heute Ski-Wetter! Ich wollte mich hier mal bei allen bedanken die uns auf der Tour geholfen und begleitet haben. Wir haben in den drei Wochen so viele interessante Menschen kennengelernt, so viel erlebt, gelacht, gesehen und erfahren - ein Traum. Es ist wirklich etwas vollkommen Anderes und für mich auch was 1000mal cooleres in fremden Ländern zu arbeiten als diese “nur” als Tourist zu bereisen. Ich hoffe Ihr hattet Spass an dem Tourblog und an unserem Trip und Ihr könnt sicher sein, dass dieser noch lange nicht zu ENDE IST!

Ein grosses Danke an Werner Nowitzky von Musicisthelanguage der uns diesen Trip ermöglicht hat - Danke an den grossen Zobeley Jones von dem wir uns leider nicht richtig verabschieden konnten. Danke natürlich auch an Rekless und an Sarah.Ich brauche jetzt erstmal ein paar Tage oder Wochen um alles richtig zu verarbeiten und meinen Briefkasten zu leeren.

Wann geht es weiter Leute?

www.rogerswelt.de

Senegal, Haxnmob und…

Am nächsten Tag war Lehrerworkshop und der Nachmittag frei.  Tags davor hatten wir einen sehr netten jungen Herren von der Botschaft kennengelernt, der sich bei uns anbot ein wenig den Fremdenführer zu geben. Ausserdem ist er mitverantwortlich für die Gründung des jetzt schon sehr berühmten HAXENMOBs, von dem man die nächsten Wochen und Jahrzehnte noch viel hören wird. Aber zurück zur Geschichte. Wir trafen uns in Dakar und von da aus ging unser kleiner Trip los. Dakar war wohl die grösste und lebendigste Stadt durch die uns unsere Tour führte. Hier sind die Leute an Touristen gewöhnt und darauf eingestellt. Man ist quasi Zielobjekt für gefühlte 30040303430 Verkäufer. Aber: No Money - No Problems! Wir hatten eh ein ganz anderes Ziel. Kultur stand auf dem Zettel. Mit der Fähre auf die Sklaveninsel Goree. Schwer zu beschreiben was einem da bei der Besichtigung durch den Kopf geht.

Danach noch einen zu kurzen Besuch bei dem Senegalesischen Fernseh-Pfarrer (der jedes Jahr nach Augsburg zu Vertretung fährt) und schon wieder hopp auf die Fähre. Ich brauche bestimmt noch ein paar Tage um allein die ganzen Eindrücke der letzten 3 Tage zu verarbeiten. Und schon war er da: Der letzte Tag! Unser Flug ging erst um 23:30, wir hatten also einen Tag Urlaub - dachtn wir erst - Die Deutshe Botschaft hatte noch eine kleine ABM für uns parat: EIN AUFTRITT IM STADION VON DAKAR!! Da konnten wir ja wohl nicht neinsagen. Wir traten im Rahmen eines Streetsoccer-Turnieres auf.

Die Botschafterin kündigte uns als den HAXNMOB an und ab ging die Post. Leider gab es durch die kurzfristige Planung keine Werbung für die Show, was dazu führte dass das Stadion nicht bis auf den LETZTEN Platz gefüllt war. Aber der Haxnmob wär nicht der Haxnmob wenn ihn sowas aufhalten könnte! Danach noch kurz in den Pool um noch ein wenig Sonne für die abartige Kälte hier zu tanken und schon ging es ab zum Flughafen.

Senegal 01

Bei so vielen Endrücken fliegt die Zeit förmlich an einem vorbei. Schon bei der Ankunf in Senegal hatte ich diese Abschiedsgefühl im Hinterkopf. 4 Tage sind sowieso sehr wenig für ein so schönes Land, aber dass 3 Wochen so schnell vorbeigehen können hätte ich echt nicht gedacht. Also keine Zeit verlieren und auf zum Workshop. Hier wurden wir sehr nett mit einem kleinen Standchen der Schüler empfangen. Die Workshops mit den Schülern in Afrika warn wirklich immer sehr verschieden. Diesesmal war das Durchschnittsalter am höchsten und die Schüler anfangs sehr schüchtern, was sich aber nach wenigen Minuten ein bisschen legte. Dafür waren die Beiträge aber sehr gut und die Schüler wirklich nett. Nach dem Workshop stand wieder Konzert auf dem Plan. Nach den üblichen Technikproblemen und der obligatorischen Umstecksession ging es los. Wir sind in den 3 Wochen ein unglaublich gut eingespieltes Team geworden und hatten echt grossen Spass bei der Show. Vor und nach uns gab es verschiedene Schülerbeiträge. Hier war von “Marmorstein und Eisen bricht” bis zum schlechtesten Vollplayback-Rap der Geschichte alles dabei.

Nach der Show war wieder Fotoalarm. Ich habe keine Ahnung ob sich die Leute im Senegal besonders gut ernähren oder irgenwas in der Luft liegt. Auf jeden Fall gibt es so gut wie keine Frau hier die nicht Hammer aussieht. Wer´s nicht glaubt bekommt den Fotobeweis (und das ist hier “nur” Durchschnitt):