Man muss ja auch mal entspannen dürfen, nicht wahr?! Um ehrlich zu sein, waren wir selbst erstaunt, wie busy wir uns hier gehalten haben. Klar, wir waren des Öfteren am Strand, aber wie oft mussten wir direkt von einem Meeting ins nächste ;).
Das ist natürlich ein bißchen übertrieben, aber nicht komplett…
Heute haben wir also mal alles stehen und vor allem liegen lassen. Einfach mal nix gemacht. Abends gab es aber dann doch noch ein kleines Highlight - Let’s leave it with that!
Donnerstag war aber wieder volles Programm angesagt. Eine Tagestour Richtung Muizenberg. Eine extrem schöne Küste entlang, um schließlich bei einer der bekanntesten Attraktionen der Gegend zu landen. Die Pinguine am Boulders Beach sind weltbekannt, würde ich mal behaupten. Wer hat noch nicht von der kleinen Pinguin-Kolonie gehört, die vor Ewigkeiten mal hier angeschwemmt ist, und weil es so schön warm war, sind sie geblieben und haben sich ungebremst in dieser Bucht vermehrt.
Wir sind über einige Felsen geklettert, um eine etwas ruhigere Bucht zu erreichen, wo es nicht vor Touristen wimmelte. Vor allem “Se Germans” traten hier in Rudeln auf. Es war gewissermaßen eine Deutsche Pinguin Kolonie. Wir haben uns also einen ruhigen Platz gesucht und dort schön die nahende Flut verpennt. Der Rückweg war dann also feucht-fröhlich und leider hat sich meine Kamera nicht wirklich gut mit dem Salzwasser in den Hosentaschen vertragen. Urg, damn!
Danach weiter zum “Cape Of Good Hope”, das bekannte “Kap der guten Hoffnung”. Benannt nach der Stimmung der Seefahrer, deren Reise beim Passieren des Kaps beinahe beendet war. Die Stimmung war also gut! Von einer guten Freundin waren wir im Vorfeld dezent gewarnt worden, der Weg dorthin würde sich nicht lohnen, denn dort gäbe es außer Touris und Bussen nur Wellen zu sehen… Was soll ich sagen, es war super dort! Wir sind ein Stück abseits der Busse an der Steilküste entlang geklettert, um dort auf einem Plateau hoch über den Wellen und den Klippen den Ausblick zu genießen. Wow!
Sehr beeindruckend und ein erhabenes Gefühl.
Danach waren wir dann direkt ein bisschen in Eile, schließlich sollten wir um 21.00 im Waiting Room auflegen. Den Spot kennt ihr ja bereits als einen unserer Favoriten aus vorherigen Blogs und wir waren sehr gespannt, wie es dort werden würde. Der Donnerstag ist hier prinzipiell kein schlechter Tag, um auszugehen.
Als wir ankamen waren wir schon mal positiv überrascht von dem guten Setup dort. Zwei anständige Technics und ein Pioneer 400er Pult gehen schon mal klar. Der Sound war auch cool. Dem guten Abend stand also nichts im Weg. Der Waiting Room hat eine kleine Tanzfläche, eine Terrasse, eine Dachterrasse und jede Menge Couches und Ecken zum Rumhängen. Irgendwann hat es sich dann auch gefüllt und wir konnten anfangen unser Party-Programm zu starten. Was soll ich sagen, es hat tierisch geschockt!
Wir haben einen guten Faden von Rap über 80’s zu Breakbeatz und Elektro gesponnen und dabei mal echt nen guten Job gemacht. Eigenlob stinkt, ist klar!
War aber echt mal ein guter Abend!




































